reflections

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Aus Liebe wollt ich alles wissen



Ich geh hier nicht weg
Was soll ich auch woanders
Will es nicht riskiern
Mich noch mal zu verliern

Ich weiß es nicht mehr
War ich glücklich als ich lief
Ging ich durchs goldne Tor
Oder stand ich davor

Nein - von hier gehts nur nach Nirgendwo
Vielleicht kommst du ja mit rüber
Menschen komm und gehen zu weit
Doch für Wut bleibt keine Zeit
Weil ich selber nur weiß

Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus

Wenn dein Mund mich dann fragt
Was er besser nicht sagt
Und dann löschst du das Licht
Weil es hell um dich ist

Ich weiß daß ich es will
Ich will daß du es weißt
Daß im Mondlicht alles einfach ist
Daß es im Mondlicht viel zu einfach ist

Aus Liebe wollt ich alles wissen
Jetzt weiß ich leider nichts
Aus Liebe wollt ichs besser wissen
Mein Wissen hilft mir nicht.

Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus

Aus Liebe wollt ich alles wissen
Jetzt weiß ich leider nichts
Aus Liebe wollt ichs besser wissen
Mein Wissen hilft mir nicht.

Du machst mich krank
Du machst mich dumm
Die Liebe lacht mich aus
Holt mich doch niemals ab
Wirft mich ewig zurück
Ist mir immer voraus

Nein - von hier gehts nur nach Nirgendwo
Vielleicht kommst du ja mit rüber

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Bild: deviantart.com
Text. Rosenstolz

1.5.07 21:00, kommentieren

Wut 13



Das Gute an meiner Wut ist,
dass sie immer noch da ist,
auch wenn ich vielleicht irgendwann nichts anderes mehr habe.
Aber solange du noch wütend werden kannst,
weißt du, dass du lebst.

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Bild: deviantart.com
Text: Wolfram Hänel - Alk. außer Kontrolle

2.5.07 21:19, kommentieren

Liebe ist Alles



Hast du mir ein Wort zu sagen
nur ein Gedanken dann
lass es Liebe sein
Kannst du mir ein Bild beschreiben
mit deinen Farben dann
lass Liebe sein

Wann du gehst wieder gehst
Schau mir noch mal ins Gesicht
sags mir oder sag es nicht
Dreh dich bitte nochmal um
und ich sehs in deinem Blick
Lass es Liebe sein lass es Liebe sein

Hast du nur noch einen Tag
nur eine Nacht dann
lass es Liebe sein
Hast du nur noch eine Frage
die ich nie zu fragen wage dann
lass es Liebe sein

Wann du gehst wieder gehst
Schau mir noch mal ins Gesicht
sags mir oder sag es nicht
Dreh dich bitte nochmal um
und ich sehs in deinem Blick
Lass es Liebe sein lass es Liebe sein

Das ist alles was wir brauchen
noch viel mehr als große Worte
Lass das alles hinter dir
fang nochmal von vorne an

Denn

Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles

Alles was wir brauchen

Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles

Alles was wir brauchen

Lass es Liebe sein

Das ist alles was wir brauchen
noch viel mehr als große Worte
Lass das alles hinter dir
fang nochmal von vorne an

Denn

Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles

Alles was wir brauchen

Lass es Liebe sein
Lass es Liebe sein

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Bild: deviantart.com
Text: Rosenstolz

3.5.07 22:10, kommentieren

Wut 14



Ich bin wütend.
Ich bin wütend auf Gott,
den es nicht gibt,
und auf seinen verkommenen Sohn,
der sich nicht mehr blicken lässt,
auf meine Mutter,
die heimlich trinkt,
auf meinen Vater,
der vorm Fernseher schläft,
auf meinen Bruder der nie da ist,
und auf meine Schwester,
die ich nicht habe.

Ich bin wütend,
auf den Nachbarn,
der mir heimlich hinterherguckt,
auf den Typen,
der mir hinterherpfeift,
auf den Typen,
der seinen Hund nicht zurückpfeift,
auf den Typen der mir einen Vogel zeigt,
auf den Typen,
der in der U-Bahn seinen Pimmel zeigt,
auf den Typen,
der am Zaun steht und kotzt,
auf den Typen,
der blöd rummotzt,
auf das Arschloch,
das mir mein Fahrrad geklaut hat
(hoffentlich kommt er
unter den nächsten LKW damit!),
ich habe so eine verdammte Wut
auf alles und jeden,
auf die Spießer in ihren dicken Autos,
auf die Specknacken und Fettbäuche,
die Generäle,
die Skins,
die Kriegstreiber,
die Langweiler
und Papiertiger,
die Leute, die immer nur sinnlos schreien,
die Leute, die wie Papageien vor sich hinplappern…
Ihr fragt was mich wütend macht?
Ihr! Ihr seid es, die mich wütend machen.
Weil ihr nicht begreifen wollt,
dass es Leute wie ich sind,
die ihr braucht,
wenn diese Welt
noch irgendwie gerettet werden soll!

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Bild: deviantart.com
Text: Wolfram Hänel - Alk. außer Kontrolle

4.5.07 21:28, kommentieren

Rebell



Ich bin dagegen,
denn ihr seid dafür.
Ich bin dagegen,
ich bin nicht so wie ihr.
Ich bin dagegen,
egal, worum es geht.
Ich bin dagegen,
weil ihr nichts davon versteht.

Ich bin dagegen,
ich sage es noch einmal:
Ich bin dagegen,
warum ist doch egal.
Ich bin dagegen,
auch wenn es euch nicht schmeckt.
Ich nenn es Freiheit,
ihr nennt es Mangel an Respekt:

Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehe.
Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehen tu.

Ich bin nicht blöde,
auch wenn du gern so tust.
Ich bin nicht faul,
ich hab nur einfach keine Lust.
Ich bin nicht hässlich,
ich seh nur anders aus als du.
Du hast verloren,
du gibst es nur nicht zu.

Ich bin nicht taub, du brauchst nicht so zu schreien.
Ich bin nicht blind, ich seh es nur nicht ein.
Ich bin nicht stumm, ich halte nur den Mund
was sollt ich sagen? Ich hab doch keinen Grund.

Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehe.
Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehe

und wenn ihr schon dabei seid,
dann betrachtet auch mein Aussehen als Symbol der nicht-identifikation mit
euren Werten.
Keiner Keiner - Keiner Keiner
hat das Recht mir zu
befehlen, was ich zu tun hab - tun hab.

Wirklich niemand - niemand, einfach keiner - keiner, das ist ganz allein
meine freie Entscheidung.

Ich bin nicht arm,
ich hab was mir gefällt.
Ich bin nicht neidisch,
auf dich oder dein Geld.
Herzlich willkommen in meinem Lebenslauf.

Ich bin ganz ruhig,
warum regst du dich denn so auf.
Wenn du dann durchdrehst,
und mich wieder verhaust,
stellst du dir selber,
ein Armutszeugnis aus.
Du kannst mir Leid tun,
die Wut, sie macht dich blind.
Du hast verloren,
ich bin nicht mehr dein Kind.

Keiner Keiner - Keiner Keiner
hat das Recht mir zu
befehlen, was ich zu tun hab - tun hab.

Wirklich niemand - niemand, einfach keiner - keiner, das ist ganz allein
meine freie Entscheidung.
So wie Meinung, oder Kleidung
und die innere und äußere Erscheinung.

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Bild: deviantart.com
Text: Die Ärzte

5.5.07 12:05, kommentieren

Der Mensch



Der Mensch, der mich zum Lachen bringt.
Der Mensch, der mich glücklich macht.
Der Mensch, der mich trösten kann.
Der Mensch, der immer für mich da ist,
wenn alle mich verlassen haben.
Der Mensch, der mich so mag wie ich bin.
Dieser Mensch ist meine Freundin,
die mich versteht und akzeptiert.
Diesen Menschen liebe ich dafür,
dass er immer da ist.
Ich hoffe, dass ich diesen Menschen nie verliere.

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Bild: deviantart.com
Text: Mädchen

6.5.07 20:48, kommentieren

Ohne dich



Kann schon lange nicht mehr schlafen
Obwohl ich´s lieber sollte
Hast alles mitgenommen mit ein paar Worten
Sieh was du angerichtet hast
Du müsstest mich hier sehn
Wünscht mir ich könnt dir sagen
Es geht mir gut trotzdem

Aber bitte stell mir nicht mehr die Frage
Wie es mir sonst so geht

Es geht mir gut
Ohne dich
Ich wünscht es wäre so
So oho ohne dich
Ich weiß dass es nich geht
Oho oho ohne dich
Ich hass und schwör und träum
Ich liebe, schlaf und heul
So viel schlechter
Ohne dich

Wenn du mich hier zurück lässt
Bleibst du nicht ungeschorn
Ich wünsch dir alles Schlechte
Das hab ich mir geschworn
Komm lass mich nicht so sterben in meiner Eitelkeit
Hab noch Liebe aufgehoben
Für unsre schlechte Zeit

Aber bitte stell mir nicht mehr die Frage
Wie es mir ohne dich geht

Es geht mir gut
Ohne dich
Ich wünscht es wäre so
So oho ohne dich
Ich weiß dass es nich geht
Oho oho ohne dich
Ich hass und schwör und träum
Ich liebe, schlaf und heul
So viel schlechter
Ohne dich

Die Tage bleiben dunkel
Es wird kälter in der Nacht
Was immer du mir angetan hast
Du hast es gut gemacht
Ich sollt mal wieder schlafen
Nur eine Nacht
Ohne dich, ohne dich
Geht es nicht


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Bild: deviantart.com
Text: Silbermond

7.5.07 14:35, kommentieren

Theater



Menschen spielen gerne Theater. Sind gerne Schauspieler.
Hinter ihren Masken fühlen sie sich sicher.
Sie spiele die Mutigen, die Tapferen, die Unbesiegbaren.
Sie fühlen sich sicher, weil niemand ihre Gefühle hinter den Masken erkennen kann.
Weil niemand erkennt, dass sie in Wirklichkeit Angst haben, Schmerzen haben, schwach sind.
Die Masken sind ihr Schutzschild.
Ein Schutzschild für die Welt, in der sie leben.
Doch es gibt Menschen, die hinter die Masken schauen.
Die Mutigen mit Angst sehen.
Die Tapferen mit Schmerzen oder die Unbesiegbaren schwach.
Sie sind die Freunde der Schauspieler.
Die einzigen, die hinter die Masken schauen können.


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bild: deviantart.com
Text: MÄDCHEN

8.5.07 16:05, kommentieren

Auch im Regen



Wie kannst du dir so sicher sein
Du bist doch viel zu wütend
Um irgendwas zu sehn

Du schreibst dic hselbst mal groß, mal klein
Am Ende ist's verwirrend
Glaub mir es wird kälter
Wann hört das wieder auf

Ist da draussen kein Licht
Wolken nehm'n dir die Sicht
Auch im Regen
Auch im Regen
Siehst du mich
Wenn dein Boot untergeht
Und du gar nichts mehr verstehst
Auch im Regen
Selbst im Regen
Find ich dich

Zersäg den Ast auf dem du sitzt
Spring ab, fang an zu laufen
Das kann ich für dich nicht

Lass von dir hörn wenn's soweit ist
Du musst dich auch nicht ändern
Es ändert sich für dich

Ich weiß nur es wird regnen
Und hört so schnell nicht auf
Glaub mir es wird kälter
Wann hört das wieder auf

Ist da draussen kein Licht
Wolken nehm'n dir die Sicht
Auch im Regen
Auch im Regen
Siehst du mich
Wenn dein Boot untergeht
Und du gar nichts mehr verstehst
Auch im Regen
Selbst im Regen
Find ich dich

Bald siehst du Land
Halt bitte noch durch
Ich seh ganz sicher dort hinter ein Licht
Schwimm um den Verstand
Gib jetzt noch nicht auf
Ich führ dich aus dem Irrgarten raus

Auch im Regen
Auch im Regen
Siehst du mich
Auch im Regen
Selbst im Regen
Find ich dich


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bild: deviantart.com
Text: Rosenstolz

9.5.07 18:17, kommentieren

Besondere Menschen



Es gibt Menschen, die zu mir eilen
und alle Sorgen mit mir teilen, wenn ich Kummer habe.
Menschen, die mich nehmen, wie ich bin.
Die mich achten und verstehen
und alle Wege mit mir gehen.
Menschen mit denen ich über alles reden,
lachen und alles machen kann.
Und diese Menschen seid ihr…
Und ist einer von euch
vielleicht mal traurig und verstimmt,
gibt es jemanden,
der euch in die Arme nimmt.
Jemanden,
der mit euch weint und jeden Unsinn macht.
Jemanden,
der für euch da ist und euch tröstet, ist doch klar.
Jemanden,
der sich aufs Wiedersehen freut und euch zu lieben nie bereut.
Und dieser Jemand, das bin ich…
Ich wollte euch sagen, vergesst mich nicht…


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Bild: deviantart.com
Text: Mädchen

10.5.07 16:39, kommentieren



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